Fotografieren kann man nicht lernen!
Oder: warum es keinen Sinn macht in Internetforen sein Glück zu suchen.
Wie ich auf die Idee komme so etwas Abstruses zu behaupten?
Kaum hat einer seine Kamera ausgepackt fühlt er sich bemüßigt sofort aller Welt mitzuteilen das er beim Akku laden ist und nicht weiß warum der Autofokus ohne Akku nicht funktioniert? Viel schlimmer als der Patient der die Frage gepostet hat, sind für mich aber all die jenigen die auf solche Fragen auch noch antworten. Als ob es irgend jemand interessieren würde das dieser "Anfänger" gerade sein neues Spielzeug bekommen hätte? Aber vielleicht sind es ja nur einsame Menschen die mit ihrer kostbaren Zeit nichts Besseres anzufangen wissen werdet ihr kontern. Nun gut, dass könnte natürlich sein.
Wer weiß....?
Da man aber alles positiv sehen soll, werde ich jetzt ein Forum für Kleinkinder gründen in dem 3 bis 5 jährige dann fragen können was ihnen gerade so durch den Kopf geht. Das ganze werde ich als Foto-Forum für Profis tarnen und ich wette, dass die ersten drei Jahre niemand der zufällig registrierten Erwachsenen draufkommt, dass der überwiegende Teil der Threadstarter noch im Vorschulalter ist. Die Fragestellungen werden nämlich exakt so sein wie sie es derzeit in allen Foren zu sehen sind z.B. "Ich hab gerade eine Kamera geschenkt bekommen und weiß nicht wozu die Buchstaben "A" "S" und "P" sein sollen, kann mir bitte schnell jemand helfen?"
Wieso hat sich unsere Gesellschaft aber weg vom mündigen Bürger und hin zum Konsumtrottel entwickelt? Wieso sind heute so viele zu bequem geworden selber zu recherchieren und nachzudenken?
Erinnern wir uns mal daran wie es früher war, so vor 15 bis 20 Jahren.
Leuten die fotografieren wollten blieb nichts anderes über als monatlich in die Trafik zu pilgern um sich das neueste Fotomagazin ihrer Wahl abzuholen. Dann saß man zu Hause und las was es am Markt so neues gab. Studierte Tests gewissenhaft und überlegte sich was für die eigenen Bedürfnisse am passendsten wäre. Meist hatte man die Begeisterung von seinem Vater oder Großvater quasi in den Schoß gelegt bekommen und war somit infiziert. Dann wurde lange überlegt und abgewägt ob die Traumkamera auch leistbar ist und mit der persönlichen Finanzministerin besprochen ob diese Ausgabe mit dem Haushalt vereinbar ist. In vielen Fällen kam dann eine abgespeckte aber immer noch ausreichende Variante heraus. Dann pilgerte man zum Händler des Vertrauens, ließ sich nochmals ausgiebig beraten und kaufte anschließend, was man sowieso vorgehabt hatte. Ging auch gar nicht anders, denn Kreditkarten oder Bankomatkarten waren noch nicht erfunden.
Heute funktioniert der Kauf einer Kamera meist etwas anders.
Da werden im Internet hunderte Leute in verschiedensten Foren befragt, Ausstattungsmerkmale verglichen, schwachsinnige Testberichte von selbst ernannten Vollprofis gelesen und am Ende eine Kamera gekauft, welche am ehesten optisch und vom Gewicht her zu einem passt. Ganz ähnlich wie Schuhe oder ein Wintermantel. Und dies ist nicht erfunden. Erst kürzlich las ich einen Beitrag eines Canon Fotografen, der damit argumentierte, dass seine 5D aufgrund des geringeren Gewichts und der Tatsache das sie ausgewogener "in der Hand läge" für ihn die erste Wahl sei? Demnächst geht es wahrscheinlich auch noch darum in welchen Farben es die Bodys gibt!
Besonders augenscheinlich wurde die ganze Sache für mich letzten November als die neue Nikon D300 vorgestellt wurde. Noch nie zuvor hatte ich erlebt, dass sich blutige Amateure, die sich gerade ihre allererste Kamera kaufen sofort zu einem der Top Modelle greifen und dann in ihrem ersten Posting fragen wozu die ganzen Knöpfe und Schalter an der Kamera wohl gut sein könnten???
Ihr glaubt mir nicht?
Na dann lest mal ein wenig in den Fotografie Foren mit und ihr werdet staunen.
Natürlich kann man mir jetzt vorwerfen ich würde wieder populistisch argumentieren und absichtlich polarisieren. Dem ist aber nicht so. Ich meine es wirklich Ernst wenn ich behaupte, dass heute Dinge passieren die zu Zeiten der F4 undenkbar gewesen wären. Wer zum Henker hätte sich 1988 eine F4 als absoluter Anfänger gekauft?
Niemand!
Aber wirklich gar keiner.
Die hatte damals nämlich 2 Netto Monatslöhne eines Durchschnittlichen Arbeiters gekostet und war um ein vielfaches teurer als eine F801.
Gut die Nikon D3 kostet heute ebenfalls etwas mehr als 2 Monatslöhne, das stimmt, nur gibt es heute anders als damals, perfekte Kamerabodys bereits um ein Fünftel des Preises einer D3 (D40x). Es gibt also keinen vernünftigen Grund als Grünschnabel sofort zu einer Semiprofessionellen Kamera wie der D300 zu greifen, wenn man nicht einmal weiß wozu es die Blende gibt.
Natürlich möchte ich niemandem vorschreiben mit welchem Equipment er zu fotografieren hat und es kann sich jeder kaufen was er will, nur macht es halt meiner persönlichen Meinung nach nicht viel Sinn.
Viel schlimmer aber als all die unerfahrenen Fotografieneulinge sind all die selbsternannten Weisen der Fotografieforen. Sie bilden eine eingeschworene Gemeinde in der Neulinge zwar nett und höflich fragen dürfen, aber kaum echte Hilfe erwarten können, da die Alteingesessenen sie meist mit Hohn und Spott wegen ihres Nichtwissens vor aller Welt öffentlich vorführen. Fällt eigentlich niemandem auf wie lächerlich das fast unterwürfige Gehabe der Neulinge ist, wie lange es dauert sich nach oben zu bumsen und wie leicht der Platz an der Spitze der Forumsweisen wieder verloren ist? In einem mir sehr gut bekannten Forum haben sich sogar die schlimmsten Zeitgenossen inzwischen so angepasst das man sie als Kuscheltiere verkaufen könnte. Wie verlogen kann man eigentlich sein, frage ich Euch? Habt ihr kein Leben, dass ihr täglich Stundenlang darüber diskutiert wieso die Linsen rund anstatt eckig sind?
Deshalb meine Warnung an alle die Anfänger sind und denken sie könnten durch fragen und fleißigem lesen in Fotografieforen fotografieren lernen.
Das klappt nicht, glaub mir.
Fotografien kann man nicht lernen, schon gar nicht durch das Studium von Fotografieforen.
Entweder man kann es (wenigstens ein bisschen) oder man wird es nie lernen.
Und bevor mich jetzt wieder tausende steinigen. Ich spreche nicht davon, dass man weiß wie man seine Kamera einschalten und damit ein Foto machen kann. Das kann jeder und zur Not bringe ich es sogar einem Affen bei. Auch kann fast jeder der genügend Zeit hat den Lehrberuf des Fotografen erlernen und im Studio eine Oma ablichten die dafür zahlt, keine Frage. Ist er deshalb aber schon ein guter Fotograf?
Wohl kaum.
Ich kenne persönlich ein paar wirklich herausragende Fotografen und keiner von denen hat in seiner Lehre das gelernt was er kann, es waren allesamt Männer (auch eine Frau ist dabei), die ihr Handwerk immer schon beherrscht haben. Sie brauchten natürlich Jahrzehnte um ihren Blick für das Schöne zu verfeinern, ihre Wahrnehmung zu präzisieren und all das zu lernen was die Qualität ihrer Aufnahmen ausmacht, keine Frage, nur das fotografieren musste ihnen niemand beibringen. Und wir reden hier nicht von Kunst, dass möchte ich ausdrücklich betonen. Kunst ist ein ganz eigenes Thema bei dem es keine richtigen Antworten geben kann, da Kunst wie auch die Schönheit an sich, im Auge des Betrachters liegt.
Gemeinschaften wie eine gewisse Community auf der man seine Fotos einstellen und kritisieren lassen kann, beweisen heutzutage aber leider, dass es möglich ist Millionen Fotos zu produzieren ohne auch nur ein einziges Meisterwerk dabei herauskommen zu lassen. Dort läuft im Übrigen gerade eine heiße Diskussion wegen gegenseitiger Verleumdungen beim Voten von Bildern für die Galerie, die selbst die Admins offenbar nicht mehr in den Griff kriegen.
Ich zitiere wörtlich:
seit einiger Zeit beobachten wir mit wachsenden Missfallen die Vorgänge im und nach dem Voting. Die fc und insbesondere die Galerie sind entstanden, um eine Community entstehen zu lassen, die jedem Fotografen, ob
Anfänger oder Profi ein Ort sein soll, an dem er sich mit Gleichgesinnten treffen kann, um gemeinsam Freude am Medium Bild zu haben, um es kritisch oder fröhlich zu diskutieren.
Wir stellen immer mehr fest, dass es im Voting zunehmend um Streit und Ärger geht, dass sich Usergruppen gegeneinander in Stellung bringen und dass diese User zunehmend das Foto aus dem Aug verlieren und nur noch
darauf achten, sich gegenseitig zu diskreditieren und Verbündete gegen die andere "Seite" zu finden.
Eine zeitlang dachten wir im Adminteam, es wäre eine temporäre Erscheinung und die samt und sonders erwachsenen User wären in der Lage, über kurz oder lang zu einem verträglichen Miteinander zu finden.
Leider haben wir uns getäuscht. Wir werden immer wieder und speziell wegen Vorkommnissen rund um das Voting auf den Plan gerufen. Dass es jeweils soweit kommt schadet der Community außerordentlich.
Wir sind nicht mehr willens diese Verhältnisse zu tolerieren. Wir haben uns daher entschlossen, die Hauptakteure beider Seiten anzuschreiben und aufzufordern diese gegenseitigen Provokationen einzustellen.
Wir schreiben daher nun einige Dutzend User beider Seiten an und legen für die Zukunft folgende Regeln fest:
1. Jeder User hat das Recht abzustimmen, wie er möchte und dies kundzutun oder zu unterlassen.
2. Jeder andere User hat diese Abstimmung zu akzeptieren und das Recht anderer Meinung zu sein und dies in absolut sachlicher (!) Form mitzuteilen.
3. Jeden Versuch einem User die Urteilsfähigkeit abzusprechen und ihn aufgrund der Zahl eigener Sterne, eigener Misserfolge oder Menge und Qualität seine Bilder zu diskreditieren werden wir als Versuch einer Störung der Community werten.
4. Dies gilt auch für eine direkte Ansprache eines anderen Users aufgrund seines Votingverhaltens.
5. Niemand ist verpflichtet sein Votingverhalten zu begründen. Öffentliche Aufforderungen dies zu tun habe zu unterbleiben. Dies gilt sowohl für Pro-, als auch für Contrastimmen.
6. Ist ein Bild in die Galerie gewählt, dann ist dies zu akzeptieren, Nachkarten in unsachlicher Form werten wir als Communitystörung. Ist ein Bild abgelehnt worden, gilt sinngemäß dasselbe, Jubelarien über eine Ablehnung haben zu unterbleiben.
7. Bildschirmfüllende ASCII-Bilder oder seitenweise Leerzeichen werten wir als Comunitystörung und werden von uns kommentarlos entfernt
Wenn ein User ignoriert wird, hat er dies zu akzeptieren, ständiges Nacheditieren bestehender Anmerkungen werten wir als Störung und werden diese Anmerkungen entfernen.
9. Jeder User hat das Recht, auf das Voting hinzuweisen oder seine eigenen Bilder vorzuschlagen. Selbstvorschläge abzustrafen oder zu verbieten bietet nur denjenigen Nährboden, die unter Vorgaukelung einer falschen Bescheidenheit in den Vordergrund gespielt werden wollen. Sollte es jedoch zu Spam kommen, dann müssen wir auch einschreiten.
10. Wir werden zukünftig ohne Ankündigung provokative Anmerkungen beider Seiten löschen inkl. der direkt darauf folgenden Antworten
11. Alle User, die dieses Schreiben erhalten haben (es sind nicht wenige), werden den Erhalt dieses Schreibens bestätigen. Wer nach dem Erhalt dieses Schreiben uns weiter auffällt, wird im ersten Schritt für 2 Woche vom
Voting ausgeschlossen und im zweiten Schritt für 2 Wochen von der fc ausgeschlossen.
Schlussbemerkung:
Wir werden uns auf keine Diskussion einlassen, wer schlimmer oder böser ist oder wer angefangen hat. Wer sich zukünftig an die Vorgaben hält, hat keine Probleme zu erwarten.
Dies soll aber nur nur als Beispiel dafür dienen wie wenig Respekt und Anstand die Menschen heute gegenüber anders denkenden haben. Die augenscheinliche Anonymität des Internets machts möglich.
Ist diese oben erwähnte Plattform deshalb schlecht?
Nein, ist sie nicht. Sie ist was sie immer war, ein Portal für alle die Werbung für ihre Fotos machen möchten. Bewertest du meins gut bewerte ich deins gut, lautet das Motto dort. Und wer ein ganz lieber ist und den Teich mit der Stiege, oder eine gewendelte Treppe in einem Stiegenhaus fotografiert kommt auch in die Galerie.
Wenn ich durch das Studium der Beiträge von Fotografie Foren nun aber nicht fotografieren lernen kann, wozu dienen diese öffentlichen Plattformen dann überhaupt, könnte sich manch einer fragen?
Die Frage ist durchaus berechtigt und nicht pauschal zu beantworten finde ich. Denn es gibt dort genau wie im richtigen Leben alle verschiedenen Typen von Menschen. Solche die nur darauf aus sind Freunde zu finden, andere die gerne polarisieren und Leute auf den Arm nehmen, dann die Prediger die ihre Weisheit unter die Leute bringen möchten und schlussendlich die Oberlehrer die alles kontrollieren. Von der überwiegenden Zahl der "nur Leser" kriegt man ja kaum was mit, da sie sich nur anmelden und still mitlesen. Meist aus gutem Grund wie ich hinzufügen möchte, denn da kann man nichts falsch machen und muss sich auch nichts Dummes anhören anschließend. Der oft besprochene "Wissensaustausch" kann es aber nicht sein, welcher all die tausenden Menschen tagtäglich dazu bringt immer wieder auf ein und derselben Seite nachzusehen ob wieder etwas neues Interessantes gepostet wurde und ob er sich nicht vielleicht doch wieder mal einbringen könnte.
Da manch einer es auf sage und schreibe 10 Postings pro Tag in einem einzigen Forum bringt, stellt sich mir die Frage ob dies nicht schon eine richtige Sucht ist und man einen solchen Hilfeschrei nach Anerkennung nicht erkennen und behandeln lassen sollte? Den eines ist klar, niemand kann täglich 10-mal etwas hilfreiches zu egal welchem Thema beitragen. Davon ganz abgesehen muss so eine Person entweder arbeitslos oder schwer unterbeschäftigt sein, beides ist Gesellschaftlich mehr als bedenklich, denn solche Leute prägen unweigerlich den Stil des Forums in dem sie sich den ganzen Tag aufhalten.
Nun aber weg von den Menschen und hin zu den Themen.
In Foto-Communitys oder Foren werdet ihr, die "nur Leser" sicher viele interessante Tipps und hilfreiche Postings finden, gesetzt den Fall ihr macht euch die Mühe danach zu suchen. Es werde tagein tagaus immer wieder alle Fragen rund um die Neuanschaffung und alle technisch relevanten Abläufe rund um die Fotografie erläutert und in kleinen Bissen Mundgerecht serviert. Teils sehr polemisch, Teils aber durchaus hoch wissenschaftlich, je nachdem wer gerade nichts zu tun hat. Was aber nie passieren wird ist folgendes. Niemals wird euch jemand dabei helfen können fotografieren zu lernen. Keiner wird je in der Lage sein euch anhand eurer noch so lieb eingestellten winzigen Bilder sagen zu können was ihr falsch macht und wie ihr es zu einem wahren Meister bringen könnt. Genau genommen will dies auch gar keiner, denn Profifotografen werdet ihr nur höchst selten in Fotoforen antreffen, die haben nämlich besseres zu tun, als sich jeden Tag von absoluten Anfängern Löcher in den Bauch fragen zu lassen, kostenlos noch dazu. Und selbst wenn sie es täten behält jeder seine Geheimnisse für sich, blöd wer dies nicht täte. Wenn es aber keine Profifotografen in den Internetforen sind, wieso wissen sie dann alles?
Eine mehr als berechtigte Frage.....
In welcher Zeit leben wir heute eigentlich?
Und wieso glauben all die Menschen da draußen plötzlich, dass sie fotografieren können, nur weil sie sich eine Digitalkamera leisten können? Ist meine 85 jährige Oma ein Fotograf nur weil ich ihr zu Weihnachten meine D3 in die Hand gedrückt habe und sie dann ein Bild von mir und meiner Familie geschossen hat?
Sicher nicht!
Genauso sehe ich das bei tausenden und abertausenden „Amateuren“ weltweit. Eine Kamera in die Hand zu nehmen im Park Eichhörnchen zu fotografieren und anschließend andere Menschen im Internet mit blöden Fragen oder Antworten zu Tode zu quälen macht noch keinen Fotografen aus Euch.
Und so hart dies klingen mag, so viel Wahrheit steckt in dieser Aussage.
Ich selbst halte mich für einen mittelmäßigen (Amateur)-Fotografen der noch sehr viel zu lernen hat, aber was ich in den letzten Wochen und Monaten gelesen habe, lässt für mich nur einen einzigen Schluss zu. Das Internet ist mit Sicherheit der falsche Platz um ambitionierten Anfängern eine gute Hilfestellung zu geben.
Wieso fragt ihr mich.
Ich werde es euch sagen.
Die meisten Menschen kommen nicht durch Zufall oder weil sie so einsam sind auf die Idee sich in einem Forum zu registrieren, dass ist schon klar. Meist sind es konkrete Probleme technischer Natur oder einfach die Neugierde zu erfahren was die alten Hasen wohl über dieses oder das neue Spielzeug denken, als Kaufentscheid sozusagen. Dagegen gibt es auch überhaupt nichts einzuwenden.
Nur, ... und hier sind wir beim Punkt angelangt, fotografieren muss man halt können, und dass lernt ihr sicher nicht beim blöd diskutieren.
Oder anders ausgedrückt:
Ein wenig Talent muss, genau wie bei allen bildnerischen Künsten, von Haus aus vorhanden sein. Wer völlig Talentfrei ist, wird auch nach jahrelangem Studium und tausenden Fragen immer noch am Anfang sein. (Darauf bezog sich auch mein Titel)
Mein Vorschlag deshalb an alle Anfänger da draußen.
Kauft euch einen günstigen DSLR Body plus dazugehörigem Kit Objektiv (z.B. die Nikon D40x). Lest aufmerksam die Bedienungsanleitung. Vergesst alle Internetforen und all die gut gemeinten Tipps dort. Geht raus in die Natur und fotografiert. Trefft euch anschließend mit Gleichgesinnten und besprecht bei einem Bierchen eure Fehler. Denn nur aus der genauen Analyse dessen was ihr falsch gemacht habt könnt ihr lernen. Und selbst dann wird es viele Jahre dauern bis sich herauskristallisiert ob ihr das Zeug zum wirklichen Fotografen habt, oder eben nicht.
Denn kein Meister ist vom Himmel gefallen!
In diesem Sinne....
Liebe Grüße
Wolfgang Steiner