Wolfgang Steiner Photography - MyBlog
#1

Der Olympische Gedanke

citius, altius, fortius

(Latein für „schneller, höher, stärker“)

 

Feiert neuerdings in der Fotografie seinen Einzug. Umgelegt auf die Fotografie im neuen Jahrtausend muss es aber:

 

„größer, rauschfreier, schärfer“

 

heißen!

 

Vorwort:

Zum besseren Verständnis möchte ich ein wenig ausholen und eine Geschichte erzählen. Es ist eine wahre Begebenheit aus nicht allzu ferner Vergangenheit, als die Digitalfotografie noch etwas jünger war. Gehen wir also gemeinsam zurück in der Zeit… genauer gesagt ins Jahr 2004, oder noch genauer, in den März des Jahres 2004.

Die Nikon D2X gab es zu dieser Zeit noch nicht. Andere Modelle wie die Nikon D2H (22.Juli 2003 - 4,0MP) waren erst seit kurzem wirklich verfügbar und ältere Modelle wie die Nikon D1X (05.Februar 2001 – 5,3MP) waren nicht mehr wirklich Up to date.

In der ersten Woche des Monats März im Jahre 2004 war ich in Kambodscha unterwegs und zwar nicht wie viele denken werden digital,.. NEIN, ich fotografierte ausschließlich ANALOG. Dies wunderte aber schon damals so manchen und als ich mein Gitzo Stativ vor dem linken Wasserreservoir des Ankor Wat Tempels eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang aufbaute passierte folgendes:

 

 

Eine junge Dame samt Freund stand neben mir und beobachtete mich beim fotografieren. Dies passiert mir häufig und ist nicht weiters ungewöhnlich wenn man mit großem Stativ und einer Mittelformatkamera unterwegs ist. Wie einige andere auch beobachtete sie mich dabei wie und von wo ich den Tempel fotografierte. Nachdem sie sah wie ich anschließend den Film wechselte konnte sie ihr erstaunen nicht mehr zurückhalten und fragte mich… Was bitte machen sie da gerade?

Ich war gelinde gesagt verwundert über die eigenartige Frage erklärte ich ihr halt, dass ich gerade den Film wechselte. Völlig entgeistert kam aber sofort die nächste Frage: Und was bitte wäre ein „Film“ und warum müsse man den tauschen… ist er etwa kaputt, oder gar schlecht geworden..?? Erst jetzt bemerkte ich ihre Drucki Mucki 4 Megapixel „All in One“ 17-fach Zoom Digitalkamera und da das Mädel gerade mal 18 oder 19 Jahre alt war wollte ich nicht unhöflich sein und erklärte in kurzen, meiner Meinung nach verständlichen Sätzen wie man „früher“ fotografiert hatte. Sie verstand aber rein gar nichts von dem was ich erzählte, es war ihr vermutlich auch herzlich wurscht und verließ mich und meine Horseman SW 612pro Mittelformatkamera mit einem Kopfschütteln.

Warum ich diese Anekdote erzähle?

Weil man heute im September 2007, alle Fotos und wenn ich alle sage, meine ich wirklich ALLE Fotos die analog gemacht und anschließend gescannt wurden, wegschmeißen kann. Zumindest wenn man nach dem geht, was Agenturen wie „istockphoto“ von uns Fotografen verlangen.

Warum?

Weil es heute nicht mehr Millionen Bilder gibt, sondern Millionen Fotografen mit Milliarden Fotos online.

Oder zumindest Millionen Menschen die denken weil sie eine Kamera gerade halten können, wären sie Fotograf. Jeden Tag schießen neue Bildagenturen wie Schwammerln aus dem Boden, erklären der Welt wie toll sie nicht wären und wie gut sie deine Fotos vermarkten könnten und locken so ahnungslose Menschen an.

Als Beispiel für dutzende bekannte Agenturen möchte ich stellvertretend zwei die ich persönlich gut kenne vorstellen, weil ich dort selber meine Bilder zum Verkauf anbiete. Als erstes eine wie ich meine nette, aber leider etwas veraltete, nämlich http://www.photographersdirect.com

Diese Bildagentur war mit Ihrer Idee noch vor zwei Jahren „on Top“ und man konnte gute Geschäfte mit hervorragenden Fotos machen. Ich erinnere mich noch gut an einen Fotografen, der 2 Fotos von galoppierenden Zebras in einem Nationalpark Afrikas um 2200 Englische Pfund pro Bild verkaufen konnte. Eine Sensation damals…. für mich jedenfalls.

Wie aber funktioniert so eine Bildagentur eigentlich?

Bei „photographersdirect“ ist alles relativ simpel. Möchte man seine besten Bilder dort verkaufen registriert man sich erstmal. Nach ein paar persönlichen Infos, welche man ausfüllen muss ist man praktisch fertig fürs uploaden der eigenen „Meisterwerke“. Man verkleinert seine Originalfotos anschließend mit einem x-beliebigem Bildbearbeitungsprogramm auf 500 Pixel Seitenlänge (lange Seite) und loadet es auf der Homepage von photographersdircet up. Dazu fügt man einen Titel und eine Beschreibung, sowie ein Paar Suchwörter ein. Nach etwa einer Woche wird dann das upgeloadete Bild von den Administratoren der Seite gesichtet und je nach Bildaussage (die Qualität kann bei 500x350 Pixel ja niemand überprüfen) in verschiedene Kategorien verteilt. Beginnend bei 5 was gleichbedeutend mit nicht sonderlich aufregend, aber halt gerade noch akzeptabel ist, bis hin zur „WOW“ Kategorie (entspricht 10), welche zum Ausdruck bringen soll, dass alle dort befindlichen Bilder die Administratoren zur selbigen Aussage gebracht haben als sie das Bild zum ersten mal sahen.

Möchte nun jemand ein Foto welches auf photograpersdircet.com ausgestellt ist käuflich erwerben, muss er sich ebenfalls registrieren, allerdings als Käufer und nicht als Verkäufer. Dann tritt er mittels E-Mail mit dem Verkäufer des Fotos in Kontakt, tauscht sich mit dem Verkäufer aus und verhandelt den Preis. In der Vergangenheit war dies sicher ein akzeptabler Weg und meistens klappte es auch. Okay, eilig durfte man es nicht haben, denn ein paar Tage dauert es schon bis die E-Mails ausgetauscht und die beiden Standpunkte auf einen gemeinsamen Nenner gebracht wurden, nur zählt wie bei so vielen Dingen halt das Ergebnis und nicht der Weg dorthin. Es gibt bei photographersdircet.com sogar einen „Calculator“ mit dem man, je nach Verwendungszweck den jeweiligen Preis ausrechnen kann, der für ein Foto gezahlt werden SOLLTE!!! Leider hat die schnelllebige Zeit das ganze System dieser Agentur aber heute im Jahre 2007 ad absurdum geführt. Denn kein Mensch zahlt dir heute mehr für ein galoppierendes Zebra 2200 Pfund. Da muss man schon froh sein wenn man 15 Dollar bekommt.

Wieso…?

Weil es heute Agenturen wie „http://www.istockphoto.com gibt!

Dort funktioniert alles viel schneller und viel besser. Dem heutigen Zeitgeist entsprechend halt. Anmelden muss man sich noch immer, das ist gleich geblieben, sonst ist aber alles moderner,.. nicht besser.. aber halt viel moderner.

Dort hatte jemand nämlich die wirklich schlaue Idee den Fotografen die auf ihrer Seite freiwillig ihre Bilder uploaden praktisch alle Rechte abzunehmen und dies mit einem Butterbrot zu entlohnen. Geniale Idee, oder?

Im Detail funktioniert das so….. Jeder der sich bei „istockphoto“ als „Contributor“ (also jemand der seine Fotos verkaufen möchte) bewirbt, muss als erstes mal 3 Fotos in voller Auflösung und maximaler Qualität (Jpeg auf Stufe 12 abgespeichert) uploaden. Dann wartet man je nach Auslastung der Administratoren zwischen 1 Tag und 2 Wochen auf die „Beurteilung“ dieser Bilder.

 

 


Werden alle erforderlichen Qualitätskriterien erfüllt und ist die Bildaussage „entsprechend“, bekommt man ein Email (ja ihr lest richtig – pro akzeptierten Foto ein eigenes E-Mail!!!) in dem einem gratuliert wird. Einen Tag später ist das Bild dann tatsächlich online und kann, so es einen Interessenten findet verkauft werden.

 

Hier ein Beispiel für ein XXLarge Foto welches von istockphoto akzeptiert wurde:

 

 

Die Größe des Fotos ist 10.000x2568 Pixel!

Zu finden hier:

http://www.istockphoto.com/file_closeup/object/4094164_the_annapurna_range-id-4094164.html

Zusammengesetzt aus 4 Einzelaufnahmen. Aufgenommen während des Fluges aus einem Ultralight Flugzeug wohlgemerkt. Kostet bei istockphoto 15 Dollar.... bringt mir aber nur 3,60 Dollar. Noch Fragen?

Nicht schlecht wenn man bedenkt, dass höchste Qualitätsansprüche wie unter perfekten Studiobedingungen Grundvoraussetzung sind um überhaupt ein einziges Bild zugelassen zu bekommen und man dann, im Falle eines Verkaufes nicht mal 2 Euro bekommt. Hinzu kommt noch, dass die wenigsten Leute die volle Größe kaufen.


Widmen wir uns lieber einem viel wichtigeren Thema,… der Qualität unserer geliebten Bilder.

 

Qualität:

Wie schon vorweg erwähnt wird heutzutage ein hohes Maß an Qualität vorausgesetzt. Und zwar nicht nur von Bildagenturen weltweit, nein auch der Fotograf selbst legt plötzlich viel höhere Maßstäbe als noch vor wenigen Jahren für sich selber an.

Denn jetzt sind wir uns sich doch einmal ganz ehrlich ;-)))

Wer kräht heute noch nach einem gescannten Uraltfoto aus dem Jahre Schnee? Also absolut ALLES was irgendwann mal analog aufgenommen wurde.

Keine Sau.

Beispiel gefällig?

Gut, nichts leichter als das….

Versucht mal ein analog aufgenommenes Mittelformatfoto welches anschließend mit einem professionellen Trommelscanner digitalisiert wurde und von einem Profi im Photoshop anschließend vorsichtigst bearbeitet wurde bei istockphoto durch die Qualitätskontrolle durchzumogeln.

Viel Spaß dabei kann ich nur sagen.

Ich hab’s versucht.

 

 

In der E-Mail die ich anschließend von istockphoto bekam stand dann folgendes:

This file contains artifacting when viewed at full size. This technical issue is commonly created by the quality settings in-camera or in post-processing.

For more information about iStock Standards, please see:
http://www.istockphoto.com/tutorial_2.3_noise.html

Was lernen wir daraus?

Analogfotos sind von gestern und was viel wichtiger ist, von nicht akzeptabler Qualität!

Grundsätzlich könnte man nun einwenden, dass die Welt nicht aus „istockphoto“ und seinen Kunden besteht. Dies ist richtig. Nur leider kann man bei „seriösen“ Agenturen wie dies photographersdirect einmal war kein einziges Bild mehr verkaufen, seit die Bilder bei istockphoto um 1% des Kaufpreises erhältlich sind. Okay, schon klar, man muss seine Bilder überhaupt nicht online zum Kauf anpreisen, stimmt schon… nur ist es halt verlockend ein paar Euro nebenher zu verdienen, oder?

Spannend wird die ganze Sache aber, wenn man die Idee etwas weiterspinnt und sich überlegt was da wirklich passiert ist, mit unseren Analogfotos nämlich. Sind die Bilder wirklich alle soooo schlecht? Waren die Kameras, Filme und die Objektive wirklich alle so ein Klumpert? Oder ist es vielmehr so, dass cleveres Marketing uns glauben macht, dass absolute Rauschfreiheit das Ziel unserer Träume ist?

Sicher nicht!

Nur weil ein Foto rauschfrei ist, wird es nicht besser. Auch machen 21 Megapixel ein Bild um keinen Deka schöner. Und auch wenn die neueste Generation von Ultraschallobjektiven Nanokristallbeschichtet sein mag helfen die damit gelungenen schärferen Aufnahmen nicht ein Bild besser zu gestalten.

 

 

Fazit:

Weder die Megapixel einer Mark III, noch die Rauschfreiheit der D3 und schon gar nicht die neuesten Nanokristallklumpertoptiken können das, was ein wahrer Meister der Fotografie bereits vor hundert Jahren zustande gebracht hat (Ansel Adams), nämlich perfekt komponierte und ebenso perfekt ausgearbeitete Fotos in einem feinen Holzrahmen der staunenden Öffentlichkeit zu präsentieren.

Betrachtet man die Aufnahmen aus der analog Zeit aber nun am Monitor fällt doch auf das sie mit Aufnahmen einer D2Xs wirklich in keinster weise mehr konkurrieren können. Sie sehen allesamt, flau, unscharf und extrem verrauscht aus.

 

 

Wieso.. fragt man sich und sucht verzweifelt nach den Ursachen?

Lag es am verwendeten Filmmaterial? Oder an der Lagerung des selbigen? Waren es die „alten“ Optiken? Oder doch das billige Labor mit der alten Chemie? Oder war am Ende doch der Scanner schuld? Natürlich könnte es auch die verwendete Software des Scanners gewesen sein…..

Tausend Fragen und mindestens genauso viele Möglichkeiten gibt es wenn man diesen Gedanken weiterspinnt. Denn irgendein winziges Zusammenspiel mehrerer Faktoren reicht im Normalfall schon aus um aus einem theoretisch scharfen Bild ein komplett unscharfes zu machen (Planlage des Dias beim einscannen z.B.) Und da reden wir noch gar nicht davon, dass Scanner die blöde Eigenschaft besitzen auch einen einheitlich strahlend blauen Himmel alle möglichen 16,7 Milliarden Farben zuzuordnen. Es ist dies ein großartiges, aber völlig sinnloses Geschenk, welches sich nachträglich nicht ohne riesigen Scharfe und Detailverlust bekämpfen lässt.

Wenn man nun akzeptiert hat, dass mit heutigen Kameras und Objektiven eine Qualität erreicht werden kann von der man vor 3 Jahren nur träumen konnte sollte man sich aber folgende, meines Erachtens hoch interessante Frage stellen…

Wer braucht diese Qualität?

Und wer bezahlt sie letztendlich?

 

Hier wird mein Thema dann vollends Philosophisch.

Was ich an dieser Stelle erreichen möchte ist, …..andere zum nachdenken anregen, ja vielleicht eine Alternative zum allgemeinen Mainstream gegen Rauschfreiheit anregen.. ich bin mir da selbst noch nicht so ganz sicher.

Einerseits sehen die technisch „perfekten ISO 100 Bilder“ aus den Top Boliden der Kameraindustrie wirklich hervorragend aus, andererseits kann es doch nicht so weitergehen, dass Bilder welche mit einer Nikon D2Xs 2007 bei ISO 200 gemacht wurden bereits im September des selben Jahres als „verrauscht“ und damit unbrauchbar abgelehnt werden???

Das ist doch mehr als Pervers, oder?

 

 

Da sitzt man z.B. in einem gemieteten Kleinstflugzeug, verwendet die besten Objektive und die teuerste Kamera, hat ein Welt Motiv vor der Linse, einen Gyro Stabilisator unter der Kamera und sogar das Licht spielt alle Stücke… um sich dann von einem völlig Schwachsinnigen in Kanada erklären lassen zu müssen, dass es bei 100% Betrachtungsgröße Artefakte enthält welche durch Kamerainterne Einstellungen oder nachträgliche Bearbeitung entstanden sind???

Beispielbild welches abgelehnt wurde:

 

 

Antwort im E-Mail von istockphoto:

Dear Wolfgang_Steiner,

We regret to inform you that we cannot accept your submission, entitled Closeup from the annapurna south ( http://www1.istockphoto.com/file_thumbview_approve/4091834/2/istockphoto_4091834_closeup_from_the_annapurna_south.jpg) for addition to the iStockphoto library for the following reasons:

This file contains an excess of pixel discoloration when viewed at 100%, which we felt too severe and would affect the quality of print production.

For more information about iStock Noise Standards, please see:
http://www.istockphoto.com/tutorial_2.3_noise.html


Once the above issue(s) with this image have been rectified, we will be happy to review it again for addition to our library. Please be sure to address ALL of the above issues prior to resubmission.
Go to: http://www.istockphoto.com/resubmit_rejected_file-RejectedFileID-4091834.html to resubmit.

If you need more information please visit the pages (if any) listed next to the above issue(s).

If you require further explanation regarding this rejection, please contact Scout via Support link: http://www.istockphoto.com/contact_ticket.html.

The iStockphoto forums may also contain valuable educational information, however, forum posts regarding specific declined files will be removed at the discretion of the administrator.

Thank you for your continued interest in iStockphoto.com


Sincerely,

The iStockphoto Administration Team.

Die spinnen doch die Römer!

 

Zukunft:

Wohin der Weg der Fotografie in der Zukunft, sprich der „Mainstream“ (spiegelt den kulturellen Geschmack einer großen Mehrheit wider) geht ist somit klar. In Zukunft werden Fotos vermehrt nach ihrer Rauschfreiheit, ihrer Schärfe und auch nach ihrer absoluten Größe, den Megapixel beurteilt werden.

Und zwar unabhängig davon ob es uns gefällt oder nicht. Denn ob ein Foto gut oder weniger gut, schön oder weniger schön ist, liegt sowieso im Auge des Betrachters.

Können wir, die Fotografen diesem verrückten Teufelskreis der immer höher werdenden Anzahl der Megapixel entrinnen oder ihm gar entgegenwirken?

Wohl kaum.

Denn auch wenn sich ein paar „vernünftige“ auf alte Werte besinnen würden und entgegen dem Mainstream ihre digitalen Bilder nachträglich mittels Photoshop künstlich wieder „verrauschen“, wäre es doch kaum erfolgversprechend. Zu groß bliebe die Anzahl derer, die geblendet von der Werbung jegliches neues Spielzeug dankend annehmen und umgehend Lobpreisen.

Leider ist damit aber der Weg den die digitale Fotografie einschlagen wird klar vorprogrammiert. Alle Bilder die zwischen dem erscheinen der Digitalfotografie im Jahre 2000 (Vorstellung der Nikon D1) und heute (2007) gemacht wurden braucht man erst gar nicht groß abzuspeichern oder zu sichern, denn spätestens im Jahre 2010 sind sie qualitativ so veraltet und schlecht, dass man sich vermutlich sofort übergeben wird wenn man sie im Photoshop Cs 25 versucht zu öffnen ;-)))

Das wird dann die Zeit sein, wo wir als Großeltern unseren Enkeln eine Schachtel voller Dia’s vorführen… Voller staunen werden uns die Kleinen dann lächelnd zuhören und nicht glauben können wie altmodisch, rückständig und langsam unsere Welt einmal war. Und wir werden uns wehmütig an Zeiten zurück erinnern wo Wörter wie „Rauscharm“ noch gar nicht erfunden waren…..

Allerdings wird es auch die Zeit sein, wo Menschen entdecken werden, dass sie ohne Strom kein einziges Erinnerungsfoto auf ihrem PC oder dem digitalen Bilderrahmen ansehen können. Denn ohne Strom existiert kein einziges noch so Rauscharmes File auf der ganzen Welt. Da spielt die miese Qualität unserer körperlich vorhandenen Dias dann auf einmal gar keine Rolle mehr, … wetten?

 

Wolfgang Steiner

 

Update - November 2007

Currently 1 comments

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#1

aus dem Herzen Unser

Wolfgang... DU sprichst mir so unendlich aus dem Herzen... sowie aus den Herzen Tausender oder gar noch mehr...
Danke das Du Deine Gedanken und Gefühle teilst.

i.L. Markus aka Creativemarc
( contributer on istock too )

Comment posted by Markus Schieder → www.creativemarc.eu

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